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2002: Erika Burkart

Die Jury des Joseph-Breitbach-Preises, den die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, und die Stiftung Joseph Breitbach gemeinsam vergeben, hat in ihrer Sitzung vom 22. Juni 2002 die diesjährigen Preisträger Elazar Benyoëtz, Erika Burkart und Robert Menasse benannt. Der Preis des Jahres 2002 ist mit insgesamt 120.000 € dotiert und wird zu gleichen Teilen verliehen. Die Verleihung fand am 20. September 2002 in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, statt.

Begründung der Jury:
»Die Lyrikerin Erika Burkart kann auf ein bedeutendes Gesamtwerk, mehrere Gedichtbände und einige vorwiegend autobiographische Romane zurückblicken. Das animistische Naturempfinden, das ihre frühen Texte auszeichnet, wandelt sich allmählich, evoziert Musik; ihr jüngster Gedichtband trägt den Titel ›Langsamer Satz‹. Unverwechselbar ist die Handschrift, aber verdichteter, konkreter erscheinen der Garten, der vertraute Innenraum, die Menschen. In ihren neuesten Gedichten erweist sich Erika Burkart als Meisterin der Wahrnehmung und als Dichterin einer Welt, die zu versinken droht und zu-gleich strahlend gegenwärtig ist.«

Biographie:
Die 1922 in Aarau geborene Schriftstellerin Erika Burkart besuchte das Lehrerseminar und unterrichtete mehrere Jahre an verschiedenen Schulen. Nach Aufenthalten in Frankreich, Italien, Spanien und Irland lebt sie heute als freie Schriftstellerin in Althäusern/Kanton Aargau.

Auszeichnungen:
  • 1957 Erster Meersburger-Droste-Preis
  • 1961 Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis der Stadt Zürich
  • 1978 Johann-Peter-Hebbel-Preis
  • 1980 Literaturpreis des Kantons Aargau
  • 1990 Mozart-Preis der FvS-Stiftung in Hamburg
  • 1992 Gottfried-Keller-Preis der Bodmer-Stiftung in Zürich
  • 2000 Ehrengabe der Stadt Zürich
  • 2005 Grosser Preis der Schweizerischen Schillerstiftung
Veröffentlichungen:
  • Der dunkle Vogel. Gedichte. St. Gallen: Tschudy 1953
  • Mit den Augen der Kore. Gedichte. St. Gallen: Tschudy 1962
  • Moräne. Der Roman von Lilith und Laurin. Olten, Freiburg i. Br.: Walter 1970
  • Die Transparenz der Scherben. Gedichte. Zürich, Köln: Benziger 1973
  • Der Weg zu den Schafen. Roman. Zürich, München: Artemis 1979
  • Sternbild des Kindes. Gedichte. Zürich, München: Artemis 1984
  • Die Spiele der Erkenntnis. Roman. Zürich, München: Artemis 1985
  • Die Zärtlichkeit der Schatten. Gedichte. Zürich: Ammann 1991
  • Das Schimmern der Flügel. Jugendmythen. Zürich: Ammann 1994
  • Stille fernster Rückruf. Gedichte. Zürich: Ammann 1997
  • Grundwasserstrom. Aufzeichnungen. Zürich: Ammann 2000
  • Langsamer Satz. Gedichte. Zürich: Ammann 2002
  • Ortlose Nähe. Gedichte. Zürich: Ammann 2005