Der Preis
Verleihung
Stiftung
Akademie
Stadt Koblenz
Joseph Breitbach
Aktuelles
Werkausgabe
Kontakt
Links
Joseph-Breitbach-Preis.de Impressum
PREISTRÄGERJURYFOTOSSTATUT

1998: Friedhelm Kemp

Die Jury des Joseph-Breitbach-Preises, den die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, und die Stiftung Joseph Breitbach gemeinsam vergeben, hat in ihrer Sitzung vom 3. Juli 1998 die diesjährigen Preisträger Hans Boesch, Brigitte Kronauer und Friedhelm Kemp benannt. Der Preis des Jahres 1998 ist mit insgesamt 255.000 DM dotiert und wird zu gleichen Teilen verliehen. Die Verleihung fand am 19. September 1998 in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, statt.

Begründung der Jury:
»Mittler zwischen der französischen und der deutschen Literatur nach dem zweiten Weltkrieg, hat Friedhelm Kemp als Essayist und Übersetzer maßgeblich dazu beigetragen, daß die deutsche Dichtung im europäischen Kontext sich neu orientieren konnte.«

Biographie:
Friedhelm Kemp wurde am 11. Dezember 1914 in Köln geboren. Er lebt in München, wo er als Schriftsteller und Übersetzer tätig ist. Unter anderem hat er Werke von Charles Baudelaire, Yves Bonnefoy, Louis-René des Forêts, Philippe Jaccottet, Marcel Jouhandeau, Pierre Jean Jouve, Charles Péguy, Saint-John Perse, Paul Valéry, Simone Weil, Logan Pearsall Smith übersetzt. Herausgeber von zahlreichen Anthologien und Werken: u.a. von Else Lasker-Schüler, Konrad Weiß, Theodor Däubler, Peter Gan, Rahel Varnhagen, Jean Paul und Eduard Mörike. Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt.

Veröffentlichungen:
  • ... das Ohr, das spricht. Spaziergänge eines Lesers und Übersetzers. München: Hanser 1989
  • Das europäische Sonett. Göttingen: Wallstein Verlag 2002
  • Einmal für immer. Gedichte. Friedhelm Kemp zum 90. Geburtstag, 11. Dezember 2004. Mit vierzehn Typographien von Josua Reichert. Waakirchen-Krottenthal: Oreos-Verl., 2004
  • Herausgeber von zahlreichen Anthologien und Werken: u.a. von Else Lasker-Schüler, Konrad Weiß, Theodor Däubler, Peter Gan, Rahel Varnhagen, Jean Paul und Eduard Mörike.